Wenn man sich den Titel durchließt, glaubt man an einen Splatterfilm der ganz harten Sorte. Weit gefehlt, denn TCM baut mehr auf die Psyche des Menschen.
Eine Gruppe von Leuten reißt durch Amerika. Zwischendurch nehmen die einen etwas durchgeknallten Typen mit, der sich jedoch als wahrer Psycho entpuppt und direkt wieder an die Luft gesetzt wird. Einige Meilen später, geht der Gruppe das Benzin aus und zwei machen sich auf den Weg, Benzin zu holen. Sie kommen an einen Schlachthof, wo sie ohne Grund von einem Mann mit Maske attackiert werden und sterben. Sie sollen aber nicht das einzigste Opfer von Leatherface bleiben...
Der Titel klingt reißerisch, und der Film ist es auch. Und das es sogar fast ganz ohne Gore geht zeigt TCM. Tobe Hooper hat einen Film inszeniert, der nur auf die Psyche des Zuschauers wirkt und das wirklich drastisch. Besonders nervenaufreibend ist die Szene, in der Leatherface eine junge Frau minutenlang mit der Kettensäge jagt, das Geschrei der Frau und der Lärm macht die Szene wirklich she rrealistisch und man hält es fast nicht aus, und das geht wirklich minutenlang so. Auch der erste Auftritt von Leatherface ist hart und kompromißlos und trifft den Zuschauer voll. Wie gesagt, man sieht kaum Blut in dem Film, trotzdem zerrt der Film drastisch an den Nerven. Das Ende gefällt außerdem wie der ganze Film.
Fazit: Entweder man liebt TCM oder ist total enttäuscht. Trotzdem harte Kost, und zwar aus psychischer Sicht.