Alan verzockt nicht nur die Kohle seines Onkels, sondern auch die eines Gangsters. Da macht er sich lieber auf die Suche nach dem Schatz, von dem Onkelchen immer faselt. Mangels eines Bootes versteckt er sich auf dem Kahn von Charlie und manipuliert den Kompass. Als sie auf der einsamen Insel stranden, sehen sie sich einem Stamm Insulaner, Piraten, einem japanischen Samurai und letztlich auch den Gangstern, die sich an Alans Fersen geheftet haben, gegenüber.
Regisseur Sergio Corbucci, bekannt für seine Western, nimmt sich hier mal wieder eine deutlich leichtere, unernste Story aus eigener Feder vor und zeigt, dass er auch im Comedy-Genre zu Hause ist. Der Film entstand in der Hochphase der Spencer/Hill-Kooperation. Wie die meisten ihrer beliebten Buddy-Komödien gibt es auch hier die üblichen Zutaten und Schauwerte von übertriebenen Prügeleien bis zu absurden Stunts zu bewundern. Das alles wurde bewusst übertrieben inszeniert, denn bei diesem Duo stehen Spaß und Slapstick im Vordergrund und nicht Realismus.
Spencer und Hill harmonieren gewohnt stark. Spencer als der stoische Riese, Hill als der flinke Schelm, im Grunde alles wie gehabt, nur in einem anderen Gewand. Aber das Zusammenspiel der beiden sorgt erneut für viele Lacher, auch wenn die Story selbst wenig Überraschungen bietet.Die Stärke des Films liegt im Charme und Humor der beiden Hauptdarsteller sowie in Corbuccis augenzwinkernder Herangehensweise.
Die Handlung wird zugunsten von Gags, Prügeleien und absurden Situationen aufs Wesentliche reduziert. Hier fliegen Fäuste und Schergen, ein alter japanischer Panzer kommt zum chaotischen Einsatz und natürlich sind sich die beiden Freunde erstmal nicht grün. Das ist mal clever, mal völlig doof, aber immer unterhaltsam inszeniert. Hauptsache, es macht Spaß. Die Dialoge sind einfach, die Situationskomik überdreht, und von der Musik bis zu den Kostümen schlagen die 70er-Jahre voll durch.
Zwei Asse trumpfen auf ist eine klassische Spencer/Hill-Komödie: witzig, unterhaltsam und manchmal richtig doof, aber genau das macht den Reiz aus. Die Handlung ist simpel, die Figuren bleiben archetypisch, doch die Chemie der beiden Hauptdarsteller sorgt konstant für Lacher. Corbucci nimmt sich selbst nie ernst, was dem Film seinen unverwechselbaren, leicht nostalgischen Humor gibt. Nostalgiker, Freunde des leichten Action-Klamauks und Liebhaber der Spencer/Hill-Duos kommen hier voll auf ihre Kosten. Nostalgie und Slapstick in Reinform.