Review

Auch Spencer/Hill haben einige Gurken abgeschossen, wenn das die Fans auch nicht wahrhaben wollen. „Zwei sind nicht zu bremsen“ von 1978 ist eine davon und zeigt deutlich, daß selbst die beiden Charakterköpfe von einer einfachen, aber effektiven Story abhängig waren.

Papierdünner geht es nicht mehr, wenn hier ein schwimmendes Betrügerspielkasino ausgehoben werden soll und Hill dafür Spencer Künste als professioneller Ex-Spieler benötigt, um die Summe zusammenzubekommen.
Das führt zu mildestem Slapstick der unzusammenhängenden Sorte, die wohl durch die farbenfroh-exotische Location Florida zusammengehalten werden soll. Spencer kutschiert Delphine durch die Gegend, seinen Truck klaut Hill und verjuxt ihn (oder was auch immer), dann gibt es einen sinnfreien Handlungsstrang um den blinden Vater der beiden (mittendrin kommt raus, daß sie beide Brüder sind) und die Summe für das große Spiel zusammenzubekommen dauert viel zu lange und dient nur für ein paar ausgedehnte Kamerafahrten durch die schöne Gegend und ihre Reize.

Wirkliches Zusammenspiel ist nicht, alles wirkt stark improvisiert und lustlos runtergekurbelt und man ist selbst bei der finalen Schlußprügelei nicht sonderlich erfreut, sondern eher erleichtert, daß endlich Schluß ist mit einem wahrhaft leeren Film. (3/10)

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