Review

Teenagers Shouldn't Play With Dead Things


Nachdem eine große Horrorfilmikone stirbt, beschließen ein paar Fans und Filmstudenten in dessen Mausoleum einzudringen und ihm „die letzte Ehre“ zu erweisen. Doch die Nerds und jungen Erwachsenen haben nicht damit gerechnet, dass ihr Idol wahrhaftig aus dem Grab steigt und selbst seine besten Horrorhits nichts dagegen sind, was sie in dieser Nacht erwartet…

Weekend At Belas

In seinen besten Momenten erinnert „Frightmare“ aka „The Horror Star“ an „Phantasm“, „Fright Night“, „Mausoleum“ oder „House on Haunted Hill“, ohne jedoch je seinen Faden, seine eigene Identität oder geschweige denn ikonische Sequenzen zu finden. Eindeutig eine der hochwertigeren und untrashigeren Troma-Produktionen - aber natürlich noch lange nicht wertig oder A-Klasse. Für Charakterzeichnung bleibt kaum Zeit, abgesehen ein wenig vom Antagonisten und titelgebenden „Horror Star“. Aber das Zeug zur Ikone a la Freddy oder Jason hat dieser lasche Bela Lugosi-Verschnitt auch zu keinem Zeitpunkt. Ein paar einzelne Shots taugen etwas, z.B. eine Einäscherung bei lebendigem Leib. Zu Halloween könnte das zumindest ein kleiner, ungefährlicher Geheimtipp sein, für Leute die alles sonst schon drölfzehnmal gesehen haben. Arrow oder Vinegar Syndrome verpassen dem irgendwann sicher ein schickes Cover - das jedoch maßlos mehr versprechen wird, als im Endeffekt gehalten wird. Das war schon damals eigentlich nur ein lauwarmes Derivat, das nahe Null hängenbleibt. 

Fazit: okaye Troma-Halloween-Produktion zwischen Mausoleum und Maulhelden - wie eine brauchbare Party Ende Oktober. Kostüme, Kalauer, sicher keine Kostbarkeit. 

P.S.: Bitte nicht mit dem deutlich interessanteren und besseren „Frightmare“ von 1974 verwechseln! 

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