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"Come with me for fun in my buggy"...

Der Ohrwurm der "Oliver Onions" Guido & Maurizio De Angelis wird mich sicher noch tagelang begleiten & dabei werde ich immer den roten Strandbuggy mit dem gelben Häubchen vor Augen haben, um den es in diesem unverwüstlichen Klassiker von Marcello Fondato geht.

Die Story ist so einfach wie genial. Bei einem Demolition-Derby (oder so was Ähnlichem) siegen Bud Spencer & Terence Hill ex aequo. Der Preis: Ein Strandbuggy. Den müssen sie sich teilen. Um zu bestimmen, wer zuerst damit fahren darf, veranstalten sie ein Würstchen-&-Bier-Wettessen. Dummerweise haben ein Baulöwe (John Sharp) & sein Mastermind (Donald Pleasence) ihre Männer losgeschickt, um das Lokal auseinander zu nehmen & infolgedessen geht auch der Buggy kaputt. Bud & Terence sind sauer. Sie wollen einen neuen Buggy. Der Prügelspaß kann beginnen.

Komisch. Ich weiß nicht, was Zwei wie Pech und Schwefel hat, aber danach fühlte ich mich einfach besser, das ist ein richtig toller Stimmungsaufheller ohne Nebenwirkungen. Wie sich die beiden auf ihre unnachahmliche Weise den Buggy zurückholen & nebenbei ihre Gegner zur Verzweiflung treiben, das ist ganz großes Kino. Die Crash-Orgie zu Beginn (mit reichlich Speed-Up), ihre ständigen Kabbeleien, die herrlichen Sprüche ("Du Geleehaufen!"), die Motorrad-Action (Holla, da sind ja einige geile Stunts dabei!), die Auto-Action (Was tut man, wenn die Karre brennt? Ganz klar, Gaspedal durchtreten & ab in die nächste Waschanlage!), die hübsche Artistin (Patty Shepard!), Sharp & Pleasence & ihre Pläne, Paganini, der beste Killer der Welt, die Luftballon-Apokalypse & der Schlussgag, dazu die gesamte Chorszene mit dem herrlich blöden Lied, ganz, ganz köstlich.

"Come with me for fun in my buggy"... Aber klar doch, da steigt man immer wieder gerne ein.

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