Review

Gesamtbesprechung

Der angesehene Kriminologieprofessor Jonathan Chase hat von seinem Vater die Kunst der Molekulartransformation geerbt. Jonathan kann sich bei hoher Konzentration in einen schwarzen Panther oder einen Adler verwandeln. Er setzt seine Fähigkeiten immer dann ein, wenn er mit und für die New Yorker Polizei Verbrecher jagt. Bei einem seiner Fälle kommt die Polizistin Brooke hinter sein Geheimnis. Nur Jonathans Freunde kennen seine ganz speziellen Möglichkeiten zur Lösung seiner Fälle. Bald ist Jonathan Chase das unschlagbare As im Ärmel von Brooke McKenzie.

Professor Chase dürfte mit satten acht Episoden wohl eine der kürzesten Shows aller Zeiten gewesen. Keine Ahnung warum alles so früh aufgehört hat, denn laut Gerüchteküche plant Sony einen Kinofilm der auf Chase´s Abenteuer basiert. Auch von den Inhalten war die Serie ganz unterhaltsam, denn das Konzept war innovativ und zudem auch akzeptabel umgesetzt. So muß sich Chase zusammen mit Polizistin Brooke und Kumpel Ty nicht ausschließlich irgendwelchen Handtaschenräubern rumschlagen, sondern die Kriminalfälle umfassen auch eine Schatzsuche oder A-Team mäßige Immobilienhaie, Abwechslung war jedenfalls vorhanden.
Selbiges gilt auch für seine Spezialfähigkeit, sich mal eben in jedes x-beliebige Tier zuverwandeln, was sein Vater einst aus Afrika mitschleppte und DNA-technisch an seinen Filius weitervererbte. Speziell die Verwandlungssequenzen sind allerdings heute hoffnungslos veraltet und konnten selbst damals mit dem etwa zeitgleichen Howling nicht mithalten. Besser waren da die Tierdressuren, vor allem wenn er sogar einige seiner Artgenossen zur Mithilfe animiert.
Normalerweisen werden Serien von Genrespezi Glen A. Larson fast automatisch ein Erfolg und auch diese bietet den gewohnt soliden Mix aus Action, Humor und Teamplay. Den Weg nach Deutschland haben die Episoden schließlich ja auch auf mehrere Sender gefunden und rei oder vier Staffeln wären locker drin gewesen.
6/10

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