Ich gebe zu, meine Erwartungshaltung an diesen Film war ziemlich hoch, aber das er mich so sehr enttäuscht, hätte ich nicht gedacht.
Die absolut unrealistische und konstruierte Handlung ist eine einzige Länge und wirkt an keiner Stelle interessant oder gar spannend. Einzig das (auch sehr unrealistische) Ende kann halbwegs überzeugen. Die Schauspieler bestehen aus der üblichen Hollywood Jugend Riege und scheinen das Wort "Charakterdarstellung" noch nie gehört zu haben. Alle, aber wirklich alle, besonders Ryan Philippe spielen so flach, oberflächlich und klischeeüberfrachtet, dass man sich fragt, wer diese Menschen vor die Kamera gelassen hat. Nicht einmal Sarah Michelle Gellar weiß zu überzeugen, ihre Boshaftigkeit wirkt aufgesetzt und unecht (sie sollte wohl lieber wieder Buffy spielen, das kann sie wenigstens).
Die Musik im Film besteht aus der Chartliste des Entstehungsjahres des Streifens und ist demnach veraltet. Wenigstens passt sie an einigen Stellen ganz gut. An ihr und den angedeuteten Nacktszenen merkt man aber auch deutlich das Zielpublikum des Films: Pubertierende Jugendliche, die drauf hoffen, Sarah Michelle Gellar oder ihren männlichen Gegenpart mal unbekleidet zu sehen (da werde sie aber wenig Glück haben).
Insgesamt 2 Stunden Langweile, die man lieber in einen anständigen Film, und nicht in dieses überbewertete Modeprodukt investieren sollte.
2/10