Review

Buddy zieht mit seinem Kumpel Adlerauge durch den Westen. Nach einem Zugraub wird er plötzlich für einen Doktor gehalten und legt sich direkt mit einer Bande an, die die kleine Stadt Yucca terrorisiert.


Was hab ich als Stepke die Filme von Bud Spencer und Terence Hill gerne gesehen. Die endlosen Kloppereien mit unzähligen Dummbeuteln waren immer ein riesen Spaß und allein waren die beiden selten so gut wie zusammen.

Nun, Stepke bin schon seit 100 Jahren nicht mehr und endlose Klopperein in einem Westernstädtchen, gewürzt mit einigen Albernheiten ist zwar noch immer sympathisch, hey, es ist Bud Spencer, aber zu mehr als einigen Schmunzlern reicht es kaum noch.

Tatsächlich waren auch eine Menge Augenroller bei dem harmlosen Spaß dabei. Auffallend ist, dass Amidou als Indianer Adlerauge deutlich mehr funktionierende Späßchen abliefert als Buddy.

Krönung ist ein nach Comicart in eine Wand gepresster böser Wicht. Aber ein gewisses Maß an Freude bereiten auch ein Wettessen, eine besondere Art der Zwiebelsuppe, das Einsammeln von Dynamit und die goldigen Gesichter am Ende.

Anzumerken ist noch, dass Michele Lupo sehr souverän inszeniert und das Breitbild gut ausnutzt. Die Kamera leistet sich keine Fehler und Maestro Ennio Morricone adelt das Werk mit seiner über alle Zweifel erhabenen Musik.


Letztlich ein etwas altbackener Spaß, dank Buddy Spencer und Amidou sehr sympathisch, aber nur mäßig witzig.

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