„Banana Joe“ scheint eher eine Produktion für die jüngeren Fans zu sein. Bud, der den Bananenverkäufer Banana Joe spielt, kommt viel zu tollpatschig und nett rüber. Im Urwald aufgewachsen und fern der Zivilisation kämpft sich Banana Joe durch den Großstadtdschungel, nachdem er erfahren musste, dass er zum Bananenverkauf eine Lizens benötigt. Auf seinem Weg arbeitet er mal als Rausschmeißer oder in der Armee. Da ihm viele alltäglichen Dinge fremd sind, wie zum Beispiel Ämter oder sogar Fernseher, kommt es zu komischen Wortspielen, die aber leider alle sehr berechenbar und vorauszusehen sind.
Die deutsche Synchronisation kommt teilweise relativ unbeholfen rüber, ebenso wie die Schlägereinen, die ohnehin schon rar gesellt sind. Meist sieht man nicht mal wie Buddy loslegt.
Der Soundtrack fällt eigentlich gar nicht auf, während man den Film ansieht. Vielleicht gar nicht so schlecht, da man ja sagt: „Die beste Filmmusik ist die, die man nicht bemerkt.“ Allerdings vermisse ich die in anderen Buddy-Filmen übliche Musikuntermalung.
Natürlich gibt es in dem Film auch viele gute Ideen und nette Szenen. Alteingesessene Buddy Fans wird der Film sowieso gefallen und er ist von der Thematik auch jüngeren zuzumuten.
(7/10)