Review

Banana Joe
Bud Spencer als Bananenverkäufer und Bürokratenschreck …

Story:
„Banana Joe“ (Bud Spencer) lebt in einem südamerikanischen Dschungeldorf des Namens „Amantido“. Hier wohnt er mit vielen Frauen und Kindern zusammen und fährt mit seinem Boot nur zum Handel in die Stadt. Er ist nämlich ein Bananenverkäufer. Die idyllische Ruhe ist gestört als plötzlich Ingenieur „Moreno“ (Enzo Garinei) mit seinen Helfern in das Dorf kommt, der im Auftrag eine Landvermessung für eine Bananenfabrik durchführen wollte. Damit ist „Banana Joe“ natürlich nicht einverstanden und bläst die Bande weg.

Am Hafen der Stadt folgt schon der nächste Ärger, denn „Banana Joe“ hat keine Lizenz, keine Handelserlaubnis und keinen Gewerbeschein um mit Bananen handeln zu dürfen. So gerät er an den Betrüger „Manuel“ (Mario Scarpetta), der ihm eine falsche Lizenz verkauft, doch man begegnet sich immer zweimal und so trifft er erneut auf „Manuel“, der ihn jetzt über Umwege ein Job vermittelt hat an als Rausschmeißer. Hier verliebt er sich in die hübsche Sängerin „Dorianne“ (Marina Langner) deren Chef ausgerechnet der korrupte Ganove „Torcillo“ (Gianfranco Barra) ist, der auch verantwortlich ist für den Bau der Bananenfabrik in „Amantido“.

„Banana Joe“ hat es gänzlich schwer in der Stadt, er macht Bekanntschaften mit Fernseher, Geld und jede Menge für ihn fremdartige Leute. Trotz allen Hindernissen, hat er es geschafft nun endlich zum Sekretariat des Erzbischofs zukommen um sich bei „Pater Enrice“ eine Taufbescheinigung zu holen, doch das klappt natürlich nicht, da noch die Geburtsurkunde fehlt. So macht er sich auf zum Einwohnermeldeamt, die ihn zum Militär schicken, um in Anschluss eine Geburtsurkunde und ein Personalausweis zu bekommen, sodass er endlich seine rechtliche Lizenz erwerben kann. Doch auf dem Einwohnermeldeamt dauert es „Banana Joe“ zu lange und so hängt er den Minister an den Hacken und betreibt selbst Stempelsamba, was natürlich der Weg ins Gefängnis bedeutete.

Im Gefängnis trifft er auf keinen geringeren als „Manuel“ mit dem „Joe“ jetzt abrechnen will, doch der hat ausnahmsweise mal die Wahrheit gesagt und durch seinen Einfluss beim Präsidenten eine echte Lizenz für „Joe“ besorgt die ihn „Dorianne“ im Gefängnis übergeben hat. Nun brechen die beiden aus dem Gefängnis aus und fahren zurück nach Puerto Grande und von da mit dem Boot nach „Amantido“ wo schon kräftig gebaut wird. Hier räumt „Banana Joe“ in typischer Manier erst mal auf und sorgt sogar noch dafür, dass „Torcillo“ verhaftet wird. Nun kehrt endlich wieder Ruhe ein und „Joe“ lernt sogar in einer gebauten Schule im Dorf lesen und schreien, bei „Dorianne“.

Die Story ist natürlich etwas schlicht, aber schadet dem gesamt Film nicht. Wie gewohnt bekommt der Zuschauer blödellei, witzige Sprüche, und faustfeste Argumente präsentiert mit schönem Panorama. „Bud Spencer“ in der Rolle eines Bananenverkäufers passt und auch das drum herum kann sich sehen lassen. Logik und Anspruch braucht man hier nicht zu suchen, Humor und Unterhaltung hat hier Priorität.

Banana Joe ist ein Film der Laune macht und der zum Amüsieren anregt. Kann man sich immer wieder mal anschauen, für mich ein Film gegen Langeweile. Wie heißt es so schön? „Ein Tag ohne Banane ist wie ein Tag ohne Sonne“ so versteht es sich von selbst, dass die Message nur Nebensache ist.

Dazu wieder ein schöner Soundtrack von Oliver Onions den man als passend und gelungen bezeichnen kann.

Fazit:
Für „Bud Spencer“ Fans Pflichtprogramm, für die anderen witzige Unterhaltung, wo man nicht viel drüber nachdenken muss. Ich bewerte den Film mit 8/10

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