Review

„Erdbeben“ist ein weiterer Teil der „Nature unleashed“-Reihe,für mich eindeutig auch der Schwächste.

Im russischen Kasursk verursacht ein kleines Beben Störungen in einem Atomkraftwerk.
Spezialist Josh wird dorthin geschickt und trifft auf seine Exfrau Rachel,die hier mit ihren
gemeinsamen Kindern Dylan und Cherie lebt.
Schon bald erschüttert ein stärkeres Beben die Region.
Während die U-Bahn umkippt,in der ihr gemeinsames Kind Cherie festsitzt,bleibt den Eltern im Atomkraftwerk nicht viel Zeit,bevor es zum Supergau kommt…

Die Handlung ist so klischeebeladen und vorhersehbar,dass es einem schon fast die Tränen in die Augen treibt.
Sicher,die Russen sind auch wieder einmal zu blöd,ein Atomkraftwerk zu kontrollieren,da braucht es natürlich die schlauen Amerikaner,die dann auch gleich die ganze Welt vor einer Katastrophe bewahren.
Was für vorbildliche Amis,die selbstlos und todesmutig in U-Bahn-Schächten oder
Fahrstuhlschächten rumfraggeln.
Selbst die Lehrerin von Cherie,die auf der „American Academy of Russia“ (!!!) arbeitet,sieht aus wie ein Topmodel.

Nun ja,spannungstechnisch geschieht in der ersten halben Stunde fast gar nichts,dann kommt
die Sache etwas in Fahrt.
Leider konzentriert sich der Schwerpunkt der Handlung auf das Innere des Kernkraftwerks,eine klassische Variation des Themas wäre mir lieber gewesen,sicher war das Budget mal wieder zu knapp oder es mangelte an der tricktechnischen Umsetzung.

An das Original „Erdbeben“ aus den 70ern kann sich dieses Machwerk natürlich nicht messen,aber eine gewisse Spannung kann ich diesem Streifen nicht absprechen.
4 von 10 Punkten

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