Filme mit Bud Spencer ohne Standardpartner Terence Hill gingen nicht selten in die Hose, zum Glück ist das bei „Sie nannten ihn Mücke“ nicht der Fall. Spencer spielt hier den Fischer Mücke, der sich als Ex-Spieler und ehemaliger Star seiner Mannschaft dazu bereit erklärt, ein Team aus Herumtreibern zu coachen, die es den ansässigen Amis, unter der Führung von Seargeant Kempfer (Raimund Harmstorf), heimzahlen sollen.
Dass Buddys Mannschaft am Ende den einen Zähler holt und schließlich Mücke selbst auf dem Spielfeld zum Duell mit Kempfer aufläuft, dürfte jedem klar sein, aber an der Vorhersehbarkeit soll’s nicht scheitern, denn der Film macht echt jede Menge Laune. Angefangen vom spaßigen Oliver-Onions-Titeltrack, über diverse routinierte Schlägereien hin zur Ausbildung der Chaoten-Truppe ist kurzweilige Unterhaltung garantiert. Die Krönung ist das finale Spiel, das die wohl ausuferndste Klopperei aller Bud Spencer-Filme zeigt, bei der man aus dem Lachen fast nicht mehr herauskommt. („Gebt sie zur Notschlachtung frei!“)
Dank Rainer Brandts altbewährter Synchro-Crew sind auch die Sprüche wieder absolut kultig, trotz des Fehlens von Terence Hill. So ist es Bud Spencer vorbehalten, hier eine One-Man-Show abzuziehen, die absolut stimmungsvoll daherkommt und mit dem gelungenen Schluss über die ein oder andere Länge im Mittelteil hinwegtäuscht. Fans wird’s freuen!