Bisher letzter Film mit den beiden Prügelknaben Terence Hill und Bud Spender. Wie eine Vielzahl ihrer gemeinsamen Filme ist auch dieser letzte eine Westerkomödie, auch wenn sie nicht an die Erfolge und die Qualität ihrer Vorgänger anknüpfen kann.
Im Prinzip geht es um die beiden Brüder Travis (Hill) und den Kopfgeldjäger Moses (Spencer), die auf das Weihnachtsfest ihrer Mutter eingeladen sind. Dumm nur, dass Moses nicht gerade der Lieblingssohn seiner Mutter ist, teils deswegen, weil sie ihn damals wegen Pferdediebstahls angezeigt hat. Travis versucht wieder mit Moses zusammen kommen, rettet den Ganoven Stone von dem Galgen und schlägt schließlich vor, ihn gemeinsam mit Moses des Kopfgelds wegen zu jagen.
Der vorerst letzte Film mit dem Dou Hill/Spencer kann leider nicht von sich behaupten, der Lustigste seit langem zu sein. Die Witze sind manchmal auf Kinder-Niveau und nur an einigen Stellen scheint der eigentlich gewohnte Charme der beiden Schauspieler durch. Hill ist auch nicht mehr der Jüngste, seine Darstellung in den Prügelorgien sind zwar bemüht, aber lange nicht so agil wie früher. Spencer wirkt hier und da ein wenig wie eine Statue die atmet, immerhin ist er zu Drehzeiten des Films schon 65, da zeigt sich nicht mehr oft der erstaunlich wendige Körper aus früheren Zeiten.
Was man dem Film lassen muss, auch wenn er lange nicht die Klasse eines "Vier Fäuste für ein Hallejulia" erreicht, so unterhält er doch fast auf gleicher Ebene gut. Wirklich langweilig wird das ganze Geschehen aber auch nicht. Nur sind die Witze und Gags bemüht, zünden tut nur weniges und der Wortwitz von Hill war auch mal um einiges besser.
Am Ende dann der vermeintliche Showdown, der leider nicht sehr gelungen ist. Gerade hier laufen Hill und Spencer zwar doch noch einigermaßen zu Höchstform auf, aber liegt es zwischendurch an der Kameraführung und den Schnitten, dass hier alles nur so zu einem heilosen Durcheinander führt. Mal abgesehen davon, dass nicht zuletzt wieder ein bunter Kessel talentloser Kinder seinen Schabernack hier treibt - diese Knirpse nerven nach einer gefühlten Minute.
Fazit
Druchaus netter Abschluss zweier Legenden, allerdings in seiner Beständigkeit der Qualität nicht äußerst gelungen. Die üblichen Brüller gibt es, nur tauchen sie im Vergleich zu alten Werken eigentlich nur alle 10 Minuten auf.
6/10