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Es ist einer der ersten Bigfootfilme und er hat sicherlich zum Boom rund um das Fabelwesen in den 70ern beigetragen. Auch war sein halbdokumentarischer Erzählstil - die Schauspieler fungieren teils als "Augenzeigen" und die nachgestellten Stalking- und Angriffsszenen basieren angeblich alle auf wahren Begebenheiten - seiner Zeit durchaus voraus und dürfte sämtliche reißerischen Bigfootdukos bis heute geprägt haben. Das ändert aber alles nichts daran, dass das in schmalzig-paradiesischen Aufnahmen von Wäldern und Sümpfen schwelgende Märchen auch sehr langatmig geraten ist. Es passiert kaum etwas, denn das Monster ist nur ein schemenhaft angedeutetes, schnaubendes Phantom im Pelz, das sich meist im Hintergrund hält. Dass das Billigfilmchen vor allem für die naive US-Hinterwäldler-Autokino-Klientel konzipiert wurde, erkennt man schon am entsetzlich kitschigen Soundtrack aus Mundharmonika und Banjo.

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