Review

Gesamtbesprechung

Der Cargo-Pilot Jake Cutter lebt im Jahr 1938 mit seinem Terrier Jack auf der Südpazifikinsel Boragora. Corky ist sein Mechaniker. Auf der Insel tummeln sich Spione und Gauner, die hinter einem sagenumwobenen Relikt her sind, dem “Gold Monkey”. Darunter sind die US-Spionin Sarah Stickney White, die sich als Sängerin tarnt, der deutsche Spion Willie Tenboom in der Tarnung eines holländischen Priesters, die böse Prinzessin Kogi und ihr Armeeführer Todo. Man trifft sich in der “Monkey Bar”, die Bon Chance Louie leitet.

Ein einsamer Held mit Lederjacke, der sich Mitte der 30er Jahre unter anderem mit deutschen Soldaten und Spionen rumschlagen muß, an wen könnte das den geneigten Filmfan wohl erinnern?
Das die kurzlebige Abenteuerserie um die boragorischen Himmelhunde (gerade mal 21 Episoden) aber sowas von eindeutig bei Indiana Jones abgekupfert wird jedem auffallen der wenigstens mal eine halbe Episode angeschaut hat. Eigentlich schade das sie so früh wieder eingestellt wurde, aber vermutlich waren die Produktionskosten einfach zu hoch. Erfreulicherweise verliefen die produzierten Folgen recht actionorientiert und sehen auch durchaus nach so etwas ähnlichen wie einem gehobenen Budget aus.
Sogar nach Deutschland schafften es Jack Cutter und Konsorten (inklusive seinem einäugigem Hund mit Augenklappe, was eine der etwas blöderen Ideen der Serie war). Interessant war da natürlich vor allem das Setting des herannahenden Krieges. Die Insel im Südpazifik ist geradezu überflutet von Spionen aller Herren Länder, wobei besonders den Vertretungen der zulünftigen Kriegsgegner Deutschland, Japan und den USA Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
Aber es war auch nicht nur politisch, mal mußte man sich auch gegen Piraten erwehren oder irgendwelche verirrten Touris retten, aber am meisten Spaß machten eigentlich die vielen Spionage und Gegenspionageaktionen. Zudem gibts noch in beinahe jeder Folge jetzt nicht unbedingt Stargäste, aber viele bekannte Nasen aus anderen Serien, immer wieder gern gesehen. Von mir aus hätte man die Show gerne weiterführen oder hierzulande mal wieder wiederholen können, selbst eine Light Version von Indy ist immer noch spaßig unterhaltsam.
7/10

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