Alle Kurzkommentare


6

Wenn Ryuhei Kitamura an der Regie beteiligt ist, dann kann man nur so etwas Merkwürdiges erwarten. In SKY HIGH findet man unglaublich viel aus Kitamuras VERSUS wieder, auch wenn er die meiste Zeit über ein gemächliches Tempo einschlägt - was umso verwunderlicher ist, weil er auf einem Manga basiert. Vor allem aber ist er voller Stilbrüche. Lassen die ersten paar Minuten einen Thriller über einen Ritualserienmörder im Stile von SIEBEN erhoffen, entwickelt sich das Ganze rasch zu einem wundersamen übernatürlichen Duell von Gut gegen Böse mit ein wenig Jenseits-Geisterkitsch wie in GHOST - NACHRICHT VON SAM mit drin. Die visuelle Umsetzung (herausgeschnittene Herzen, die schlecht getrickst leuchten, und die überwiegend trüben Bilder) entlarvt den Film zudem als äußerst preiswerte Produktion. So bleibt unterm Strich nicht viel außer einer seltsamen Parade von bildhübschen japanischen Frauen.

3

Ich hab wirklich überlegen müssen, ob mir die Zeit nicht zu schade ist hierfür ein Review zu schreiben, denn was ich da gesehen habe ist wirklich nur noch traurig. Nicht aufgrund der Story, sondern die Tatsache, dass hier zwei geschlagene Stunden mieses Filmmaterial fabriziert wurde. Traurig ist vorallem, dass die Story super viel Potenzial hätte und das ganze in schlechten Dialogen, übertrieben langen Szenen, zu viel pseudophilosophischem Gebrabbel und ausgelutschtem Okultismuszeugs zu einem zähen Teig verrührt wurde, der zu backen vergessen wurde. Obwohl die Kampfszenen und die Geisterwelt am "Tor des Zorns" echt gut gemacht sind. Ich bin eigentlich wirklich ein Freund asiatischer Produktionen. Aber es scheint, als ob der Film versucht so ziemlich jedes Genre zu bedienen und dabei noch eine supertolle Message an den Zuschauer geben zu wollen. Das Ergebnis ist entsprechend enttäuschend.

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