Alle Kurzkommentare


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"Der teuerste Porno aller Zeiten!", haben die Kritiker damals u.a. gewettert. Tatsächlich ist CALIGULA alles andere als ein akurates Historiendrama. Es ist eine auf Film gebannte römische Orgie, bei der Inzest noch so ziemlich das Harmloseste sein dürfte. Exzessiv und bisweilen anstrengend anzuschauen, vor allem auch oft zu bemüht künstlerisch. Sleaze in Aufwendig, denn die Ausstattung und die Darstellerauswahl sind top. Allein schon Hauptakteur Malcom McDowell beweist nach UHRWERK ORANGE erneut, dass er ideal für kontroverse Rollen geeignet ist, gleichzeitig aber auch eine gewisse Klasse in diese miteinfließen lässt. Peter O'Toole scheint hingegen durchgehend zugedröhnt gewesen zu sein. Zwischen all der Dekadenz zeigt das Epos aber auch einigermaßen nachvollziehbar auf, wie sich exzentrische Despoten in der Geschichte aufgeführt haben mögen, bis ihr Lebensstil ihnen zum Verhängnis wurde.

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Ich bin mir sicher, das dieser frühe „Torture-Porn“ die Gemüter der Zuschauer, auch heute noch, scheidet. Auf der einen Seite muss man ihm selbstreißerische Gewalt- und Sex-Szenen vorwerfen und auf der anderen kann man ihm eine faszinierende Wirkung beim besten Willen nicht absprechen. Und so liegt es mal wieder im Auge des Betrachters, ob wir es hier mit Schrott, der seinesgleichen sucht, zu tun haben oder einem genialen Stück Filmgeschichte. Ich denke, ich tendiere zu letzteren. Allerdings sollte man sich Uncut Version besorgen 08/10 Punkte

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Das dieser Film nicht jedermanns Geschmack ist, wundert nicht. Zeigt er doch in aller Schonungslosigkeit das Leben die Intrigen und Sterben am Hofe des Caligula. Ob die vom Produzenten nachträglich eingefügten Hardcore Szenen in den Film reingehören oder nicht, ist Geschmackssache. Der Film bleibt aber trotz allem eine durchaus sehenswerte Sache. Alleine Peter O`Toole ist kaum zu erkennen in seiner Rolle. Hier wird einem ein recht ungetrübtes Bild vom Hofe der Gallius Calligula geboten, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Leider gibt es den Film hierzulande nur zensiert und in einer schlechten Qualität. Wer sich die Dänische Version zugelegt hat ist gut beraten. Diese ist in PAL.

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Dieser Film ist wohl das duemmlichste und lahmste Machwerk, das je gedreht wurde. Eine Mischung aus Gewalt, Hardcoreszenen und einem schreienden Malcolm McDowell, der eine arme Sau ist, und heutzutage nur noch in drittklassigen Schmuddelactionfilmen mitspielen darf. A Clockwork Orange war sein letzter "guter" Film, danach gings bergab. Zum Film: mir ist die Intention nicht ganz klar, und was Arme im After, Saufen und Bauchaufschlitzen und aehnlicher Dreck, vermischt mit Cunnilingus und Popperei zu tun haben, ist mir nicht ganz klar. Es scheint, als habe der Film, wie seine Italienischen Horrorfilme aus den 80er Jahren, auch nur Tabus brechen wollen. Anders ausgedrueckt: der Film ist Hirn- und Zeitvergeudung, und sollte schnell in den Muelleimer. Wer ihn in der Sammlung hat, weg damit, er verdirbt die ganze Sammlung. Und McDowell, geh ins Altersheim, und hoer auf, die Menschen mit deinem beschissenen Auftritten zu nerven.

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