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Normalerweise ist es ein schlechtes Omen, wenn in den Anfangscredits ein und derselbe Name gleich 5 Mal fällt. Diese Amateurproduktion erweist sich aber als insgesamt ganz ordentlich. Mit ihrer entfernt TERMINATOR-ähnlichen Handlung und vergleichbaren Raumzeitsprüngen der Helden und Schurken in unsere Welt versucht sie sich vom Gros der Low Budget Vampirfilme zu lösen, auch wenn sie sich dabei bisweilen immer noch etwas unbeholfen anstellt. Blutsauger, die bei Tageslicht rumlaufen und andauernd klischeehaft wie Raubkatzen fauchen, muss man ebenso hinnehmen wie etliche amateurhafte CGI-Spielereien. Dafür sind die Manfredini-artige Musik, die Pflöcke aus gefrorenem Weihwasser und das Finale mit seiner passablen Vampirjägeraction gar nicht so verkehrt.