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Eine beklopptere, affigere Variante von KARATE KID, aber darum noch keineswegs mies. Es ist eine knuffige Actionkomödie mit lustigen und abwechslungsreichen Tagträumen und Chuck Norris darin als eine Art großer Bruder, wie ihn sich wohl viele gehänselte Heranwachsende wünschen. Die ganze Angelegenheit funktioniert sogar erstaunlich gut und bekanntermaßen schaffen längst nicht alle Actionstars den Sprung von blutigen und ernsten Reißern hin zur seichten, aber noch brauchbaren Familienunterhaltung. Da hatte Norris noch echtes Glück mit diesem Film, den mal wieder sein Bruder für ihn inszenierte. Sicher: Die Nummer ist letztlich irgendwo nur eine einzige Selbstbeweihräucherung, so dass womöglich die berühmten Norris-Witze rund um dessen Toughness hier ihren Ursprung haben könnten. Auch in den Nebenrollen ist SIDEKICKS ordentlich besetzt mit bekannten (und motivierten) TV- und B-Film-Gesichtern.
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„Sidekicks“, ist ein Film von Regisseur Aaron Norris dem Bruder von Chuck Norris. Chuck spielt in dieser Action-Komödie auch mit. Auch wenn der Film was von „Karate Kid“ hat, ist es kein Grund ihn deswegen schlechter zumachen. Das Enttäuschende am ganzen Film ist wohl am Schluss das Karateturnier. Denn ich hatte mit spannenden Kämpfen gerechnet, statt dessen schlagen sie Steine durch und turnen etwas herum. Chuck Norris bietet ganz am Schluss noch einen weniger guten Kampf, aber wer gewinnt brauch ich hier nicht erwähnen. Fazit: Unterhaltsamer Karatefilm mit einen mehr oder weniger guten Chuck Norris. Aber trotzdem 08 von 10 Punkten.