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Mit „Armee der Finsternis“, beendet Regisseur Sam Raimi (Spiderman 1-3) seine Tanz der Teufel-Trilogie. Wie bei den anderen beiden Teilen schrieb auch hier Raimi am Drehbuch mit. Und im Gegensatz zu „Tanz der Teufel II“ fiel ihn mal was Neues ein, zwar auch nicht weltbewegend aber anders, als in den beiden Teilen davor. War es noch in den beiden Teilen eine Hütte im Wald so ist es nun die Vergangenheit, genauer, das Mittelalter. Um wieder zurück zukommen, muss er sein Lieblingsbuch suchen, das Necronomicon. Doch auf der Suche erweckt er die Armee der Finsternis. Die Story ist weniger brutal als die Vorgänger, auch ist sie mit viel mehr Humor ausgestattet. Was auf einer Seite positiv ist, das heisst man kann endlich mal bei einen Splatterfilm lachen, aber es hat auch negative Seiten, und zwar verliert der Film an Spannung und wirkt weite Teile einfach nur langweilig. Auch die Splattereffekte sind nicht mehr das was sie mal waren. Ebenso die Armee der Finsternis, die aus Skeletten bestand, die mehr lächerlich als gruselig waren. Ansonsten hat der Film keine grossen Anreize. Mir kommt es so vor als wollte Raimi einfach mal schnell einen dritten Teil drehen, um seine Trilogie fertig zubringen. Auch die gestiegenen Produktionskosten nämlich ca. 11 Mio. Dollar sind nirgends zu sehen, Teil eins kam mit 350 000 Dollar aus und Teil 2 mit 3,5 Mio. Dollar. Der einzige der hier überzeugt ist mal wieder Bruce Campbell. Ausserdem besitzt der Film zwei Enden, einmal das weit verbreitete, er ist im Supermarkt und knallt einen Zombie ab und das zweite Ende, wo bei den meisten Fassungen rausgeschnitten wurde, zeigt ihn in der Zukunft, wo die Welt zerstört ist, durch die Menschen selbst. Hätte mir einen besseren Abschluss für diese Trilogie gewünscht. 

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