Wieder einmal verzichte ich lieber darauf, Worte über die deutschen Filmtitel zu verlieren...
Auch betreffend Story von GIRLS ARE FOR LOVING lohnt es sich kaum, etwas zu schreiben. Kein Wunder, dass auch auf der DVD-Hülle von "monterey video" gar nicht erst näher auf die Geschichte eingegangen wird... PISTOLEN-JENNY – KANONEN UNTER HEISSEN RÖCKEN bietet eine kleine, langweilige und unrealistische "Agenten-Story".
GIRLS ARE FOR LOVING ist der letzte Teil der "Ginger-Trilogie". Vor diesem sleazigen Filmchen entstanden GINGER (1971) und THE ABDUCTORS (1972). Meiner Meinung nach ist GIRLS ARE FOR LOVING der schlechteste der drei Filme. Was jedoch nicht etwa bedeutet, dass die beiden anderen Teile wirklich gut wären...
GIRLS ARE FOR LOVING ist übrigens der einzige der 3 Filme, der damals in den USA ein R-Rating erhalten hat. O.k., er ist auch der Einzige, in dem nicht rasch ein Penis zu sehen ist. Und wenn man bedenkt, dass im selben Jahr (1973) beispielsweise ein THE DEVIL IN MISS JONES veröffentlicht wurde... Trotzdem: Auch heutzutage werden in Amerika noch etliche "harmlose" Sexszenen abgeändert/gekürzt, weil der Film von der MPAA sonst kein R-Rating erhalten würde. Und so überrascht es doch, wie grafisch einige der Bettszenen von GIRLS ARE FOR LOVING sind.
Naja, ist ja auch egal! Oder etwa doch nicht? Stimmt, viele Fans warten eh nur darauf, dass Cheri Caffaro ihre Hüllen fallen lässt... Und sie werden nicht enttäuscht werden! Der Film bietet ebenfalls einige kleinere Bondage-Szenen. Sonst aber leider kaum etwas sehenswertes...
Was die technische Realisation betrifft, so ist auch GIRLS ARE FOR LOVING – trotz etwas größerem Budget – eine kleine Katastrophe. Kamera, Schnitt, Score, Action-Sequenzen usw., ja, fast alles ist etwa gleich mies, wie die schauspielerischen Leistungen der meisten Darsteller... Aber für Trash- und/oder Genrefans halt genau so, wie es sein sollte!
Fazit: Ein kleiner US-Sexploiter, der für Genreliebhaber immerhin einige sehenswerte Szenen bietet. Trotzdem ist dieser Film – wie ja bereits erwähnt – meiner Meinung nach der schwächste Beitrag der "Ginger-Serie".
4 Punkte