Freak Out (8/10)
Das Cover scheint billig zu sein, so wie der ganze Film. Dementsprechend weiss man, auf was man sich einlässt. Und so geht es auch weiter: eine Persiflage auf Horrorfilme, nur eben auf NIveau von Helge Schneider, und darunter.
Nur, alles ist so durcheinander und Kraut und Rüben, dass keine Logik, aber einigermaßen Spaß aufkommt.
Keine großen Lacher, aber hier und da originelle Kamerafahrten (wie die Bett-Szene) oder Splatter (im Supermarkt und am Ende auf dem Parkplatz) machen Spaß und sind einigermassen gut gemacht.
Eines stimmt: dieser Film ist, auch wenn seine Homemade-Qualität unverkennbar ist, anspruchsvoller und liebevoller gemacht als Scary Movie III, mit all seinen Pups- und Pinkel und Schamhaarwitzen. Das zeigt auch, dass ein großes Budget kein Erfolg ist für Spaß.
In diesem Sinn: mit einem Glas Wein oder 2,3,4... zu geniessen, und auf keinen Fall den Sinn suchen.