Die Münchner Kommissare ermitteln in einem Mordfall an einem jungen Mann, der mit einer Single-Party zusammenhängt.
Die Story ist wie bei jedem Tatort leicht verständlich, realtiv flach, kaum spannend aber wenigstens nicht so einfach vorherzusehen. Im Zusammenhang mit der Single-Party lässt sich bereits folgern, dass der Mann aus Eifersucht und Liebe getötet wurde und der ganze Fall darauf hinaus läuft. So ist es auch! Und leider wirkt der Fall zwischendurch überkonstruiert, da mit der Zeit ans Licht kommt, dass jeder irgendwie mal mit jedem geschlafen hat und jerder auf jeden eifersüchtig ist. Zwar läuft der Film deswegen nicht Höhepunktslos ab, hat aber zu viele 180°-Wendungen, die früher oder später zu nerven beginnen.
Die Chraktere bestehen hauptsächlich aus sexuell frustrierten Paaren und suchenden Singels, wobei einer so eindimensional, wie der andere ist.
Wie bei jedem Tatort gibt es hier und da mal einen Gag, eine einigermaßen akzeptable Kulisse und billige Hintergrundmusik, die die Szenen kaum ordentlich untermalen kann.
Die Kommissare spielen gewohnt solide, die Nebendarsteller sind alle solide bis gerade noch akzeptabel.
Im Vergleich mit anderen Tatort-Filmen ist Sechs zum Frühstück mittelmäßig.
Eine Kleinigkeit die vor allem bei den Münchner Kommissaren stört, ist mal wieder, dass viele der Darsteller einen starken Akzent sprechen, der auf Dauer anstrengend und nervig ist.
Zusammenfassend ist Sechs zum Frühstück ein mittelmäßiger Tatort, der stellenweise unterhalten kann, allerdings ein wenig überkonstruiert ist.