Tenacious D ist keine Band wie jede andere. Tenacious D ist nur Tenacious D und Tenacious D steht für Tenacious Defense.
Hinter der Band stehen Jack Black (Lead Vocal) und Kyle Gass (Lead Guitar). Ihr Stil ist Rock! Mächtig cooler Gitarrenrock, der obendrein auch noch von verflucht lustigen Lyriken geprägt ist.
Im Großen und Ganzen ist es auch das, was die Serie ausmacht. Die HBO Produktion hat die Kapelle (primär in den Staaten) 1999 populär gemacht. Sie besteht aus zwar nur aus 6 Folgen à durchschnittlich 12 Minuten, aber die haben es schon in sich.
Die beiden höchstsympathischen Charaktere Jack (J.B.) und sein bester Freund Kyle (K.G.) treten von einem Fettnäpfchen ins nächste und spielen zwischendurch entweder selbst in einer kleinen Kneipe oder aus dem Off ihre tolle Musik, die zum großen Teil auch auf dem gleichnamigen und bis dato einzigen Album enthalten ist.
Sie müssen sich mit fehlender Inspiration, Beziehungsproblemen, Bigfoot, einem Poeten mit Lärmaversion, dem größten 'D' Fan aller Zeiten und einer Jesussekte auseinandersetzen und zwar auf ausgesprochen amüsanter und rockiger Art und Weise.
Am Ende einer jeden Episode kommt ein kurzer Stand-Up-Stetch, die allerdings weniger das Glanzlicht der Folge darstellen und tendenziell nicht ganz mit dem Humor der eigentlichen Serie mithalten können.
Jack Black, mittlerweile bekannt aus diversen Mal mehr, mal weniger guten Hollywoodkomödien, zeigt auch hier sein komödiantisches Talent in seiner Paraderolle als etwas cholerischer Spaßvogel.
Alles in Allem macht es sehr viel Spaß den beiden und ihren kleinen Geschichten beizuwohnen, die durch fabelhafte Gitarrenrockmusik versüßt wird, doch ich bin der Ansicht, dass auch Nichtanhänger dieses Musikgenres ihren Spaß haben können, allerdings wird es im Endeffekt weniger erfüllend wirken, da die Songs doch einen wichtigen Teil darstellen.
Let's Rock!