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Cop Jack Barnes hat bei der Ausübung seines Jobs einen schweren Autounfall, bei dem sowohl er, als auch sein Partner Tom Kelly getötet. Die Ärzte können Jack allerdings wieder beleben, doch er fühlt sich seitdem nicht mehr wohl. Er hat Visionen und sieht Attentate und Anschläge. Natürlich glaubt ihm niemand, doch als diese dann tatsächlich stattfinden, bekommt das FBI große Augen und wendet sich dem Frühseher zu. Nun gilt es, Jacks Visionen richtig zu entschlüsseln und weitere Attentate zu verhindern…

Man kann jetzt nicht wirklich behaupten das die einst hoffnungsvolle Karriere von Casper van Dien, sich in den letzten Jahren so richtig dolle entwickelt hätte. Stattdessen gibt es meist recht müde Vorstellungen in Fernsehfilmen, oder wie hier, in ziemlich unterfinanzierten DTV Kloppern. Die Story des durch Nahtoderfahrung hellsichtigen Detectives, der ab diesem Zeitpunkt Unglücke vorhersehen kann und dabei unter die kritischen Blicke des FBI gerät, ist jetzt auch nicht gerade die innovative Wucht in Tüten und wird erschwerenderweise auch noch ziemlich wirr erzählt.
Die Geschichte hat zwar gelegentlich Anflüge von interessanten Szenen, allerdings werden diese meist entweder von den durchgehend blassen Charakteren oder der liederlichen CGI erschlagen. Alles kommt irgendwie ziemlich fade daher, größere Höhepunkte sind entweder nicht vorhanden, aus anderen Filmen entlehnt, oder wie die animierte Stadtbahn eher aus dem Bereich Heiterkeistserregend stammend.
Van Dien hat wohl vor Drehbeginn bereits das Drehbuch gründlich gelesen und liefert eine Performance ab die irgendwo zwischen wandelnder Kleiderständer und Gesichtsstarre einzuordnen ist, befindet sich aber dort in bester Gesellschaft mit Rest des Casts.
Premonition ist mal wieder einer dieser Action Thriller, die die Welt eigentlich nicht braucht. Es fehlt ein eigenständiger Charakter und ein Regisseur der seine Spielgruppe zu besseren Leistungen antreibt. So bleibt ein Film über, der kaum erinnerungswürdig ist.
Mal so eben 3/10

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