Review

Gefangene eines intergalaktischen Krieges sollen mit einem Transporter zu einem Planeten gebracht werden, von dem kein Entkommen möglich ist. Sie können jedoch während eines Asteroidensturms mit einem Schiff auf eine unbekannte Welt fliehen.

Der Erstling des No Budget-Spezialisten Brett Piper ist laut Vorspann „very freely based on the novel by Jules Verne“. Die naive, allgegenwärtige Begeisterung des Hobbyfilmers findet vor allem in drolligen Knetmonstern wie einer doppelköpfigen Riesenschnecke Ausdruck. Die illustre Truppe gestrandeter Knalltüten macht einen hoffnungslos zugekifften Eindruck. Wenn sie gerade mal keinen Stuss von sich geben, sind sie mit der Gewinnung von Hochprozentigem beschäftigt oder zoffen und kloppen sich ohne irgendwelchen Grund. Ihre Dialoge klingen wie gerade ausgedacht. So wie dieser: „Wir brauchen diese Kristalle, um einen Laser zu bauen. Das kostet Zeit. Und eine Menge Arbeit. Außerdem können wir eine Laserpistole bauen.“ Besser, man denkt nicht weiter darüber nach. Zwei Szenen später sind die Hirnis stolze Besitzer einer fetten Strahlenkanone. Ein Crewmitglied erhält auf seine dämliche Frage, ob man nicht erst einen Radiosender hätte bauen sollen, eine verdiente Abfuhr: „Die Waffe ist wichtiger.“ Wie wahr. Kaum ist das Ding fertig, werden die Gestrandeten auch schon aus dem Weltraum von einem ganzen Geschwader angegriffen. War ja irgendwie klar. Ein Bikinimädchen, ein vor Ewigkeiten gestrandeter Möchtegern-Beherrscher des Universums und ein Asteroidenbombardement bereichern die sprunghafte, vor Absurditäten überschäumende Handlung.

Fazit: Kurzweilige Unterhaltung für Freunde alternativer Filmkunst.

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