Review

Der koreanische TV Roman der Woche ist eine ganz furchtbare Mischung aus miesem C – Action Film und nicht besserem Familienschmonzens, wobei die angepeilte Zielgruppe und die Mitwirkung Seagal’s ein Rätsel bleiben.
Die Handlung ist total abstrus und ohne Gefühl für Timing und Sinn dargebracht, zudem noch fehlbesetzt bzw. -gespielt und verleiht nicht nur durch den Überschwang an unechter Melodramatik mehrmals zum Ausschalten.
Alle 3 Hauptpersonen des Rührstücks sind Unsympathen, die Nebendarsteller – bis auf den Cop – chargieren gegenseitig um die Wette, die biedere Optik entspricht einer DTV Produktion.
Das Skript hatte wahrscheinlich mal eine hehre Intention gehabt, gründet sich aber auf totalen Unwahrscheinlichkeiten wie die Weggabe eines Kindes durch die Ärztin ohne Einverständnis der Mutter, diese erkundigt sich auch nicht weiter danach. Der Vater erkundigt sich nicht nach der Mutter, die er einfach so für tot hält. Ja, hallo ?!
Dafür legt die kleine Zahnlücke ab der Hälfte mit dem Weinen vor und der Rest des Castes tut es ihr nach, so dass es dann fast pausenlos zu Tränenbächen kommt.
Die 2 reingeschnittenen Cagefights sind eigentlich nicht der Rede wert, der finale gegen Seagal ist auch noch der kürzere, man sieht praktisch nichts. Seagal sieht im Übrigen mittlerweile auch aus wie Bud Spencer ohne Bart, und ist trotz der propagierten Bad Guy Rolle ganz am Ende natürlich an herzensguter, edler Mann.
Hard to Fight ?
Hard to Watch !

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