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An einem friedlichen Morgen kommt es in einem kleinen Vorort zu einem furchtbaren Verkehrsunfall. Dies ist der Auftakt einer Serie grausamer Ereignisse, welche die Idylle des kleinen Ortes erschüttern. Bald wird klar, dass die Bewohner der Kleinstadt zu Versuchskaninchen für eine radikale neue Droge herhalten müssen, welche bisher ungeahnte Auswirkungen auf Körper und Geist hat. Die Meisten werden es nicht überleben und die Wenigsten werden verstehen, was wirklich mit ihnen passiert.
Auch der Zuschauer weiß so manches Mal nicht, wie ihm in einem der wenigen australischen Beiträge zum Splattergenre, geschieht. Jener Beitrag ist ein Independentmachwerk, welches auf weiten Strecken zu gefallen weiß, manchmal aber auch einen trashigen Charme versprüht, dass man sich an die guten alten Troma-Filme erinnert fühlt. Die Story ist zwar geradlinig, aber einige Akteure nerven doch von Zeit zu Zeit. Aber „Body Melt“ will ja auch kein Film sein, in dem es all zu ernsthaft zugeht. Leider merkt man den Humor nicht immer gleich. Und so weiß der Film auch über kleine Strecken zu langweilen. So ein auf und ab ist natürlich nicht gerade schön anzusehen. Schön anzusehen sind dagegen einige Darstellerinnen, aber das ist nur primär interessant, wird doch ansonsten eher mittelmäßig agiert.
Die Effekte sind einfach, aber wirkungsvoll gestaltet. All zu viel Blutgemansche und schmelzende Körper gibt es aber nicht zusehen. Aber schön ekelig ist es doch, wenn da die Körper zerlaufen, aber wie alle anderen FX eben auch leicht durchschaubar.
Trotz des Exotenbonus „Australien“ hebt sich der Film kaum aus der Menge ähnlicher Indie – Filme heraus. Eben 90 Minuten gute Unterhaltung ohne großen Anspruch auf irgendwas zu erheben, außer zu unterhalten.

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