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Der FBI-Agent John Kruger (Arnold Schwarzenegger) ist Spezialist darin, Leute verschwinden zu lassen und ihnen eine neue Identität zu verschaffen. Eine zerstörerische Geheimwaffe gerät in falsche Hände. Als Kruger Verrat in den eigenen Reihen wittert, ist er gezwungen für die einzige Zeugin Lee (Vanessa Williams) sämtliche Register zu ziehen…

Schurke: „Mann, Sie sind zu früh!“
Cop: „Sie zu spät.“ *Peng*

ERASER – einer der letzten ordentlichen Kracher mit dem muskulösen Wunderburschen aus der Steiermark. Arnold Schwarzenegger (TERMINATOR, PREDATOR) ist in Topform. Er springt ohne Fallschirm aus dem Flugzeug und kämpft gegen die am schlechtesten animierten Alligatoren der Filmgeschichte. Die Railgun, eine Wumme, die elektromagnetische Impuls abfeuert, lässt Schurken im Horizontalflug gegen die Wand knallen. Sie ist so etwas wie das phasenkoordinierte Plasmagewehr mit 40er Reichweite. Im Showdown hält Arnie zwei der Wummen im Anschlag und dem Actionfan rutscht das Herz in die Hose.
Arnies Filmpartnerin Vanessa Williams (HARLEY DAVIDSON & DER MARLBORO-MANN, SHAFT – NOCH FRAGEN?) gewann 1983 als erste Afroamerikanerin den Titel der Miss America. In weiteren Rollen: James Caan (DER PATE, MISERY) und James Coburn (DIE GLORREICHEN SIEBEN, PAT GARRETT JAGT BILLY THE KID) als wunderbar fiese Bösewichte. Vom Regisseur von DIE MASKE, DER BLOB und NIGHTMARE ON ELM STREET 3.

Lee: „Sie kommen spät.“
Kruger: „Ich stand im Stau.“

ERASER bietet platte Action mit einem Hauch Selbstironie. Im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung gab man sich Mitte der 90er tricktechnisch aufgeschlossen. Auch wenn einige FX noch in der Entwicklung stecken, die Stunts und Shootouts sind erste Sahne. Neben TERMINATOR 3 einer der letzten Guten mit Arnie.

Fazit:
„You’ve just been erased!“

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