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Mit Eraser liefert Regisseur Chuck Russel einen gelungen Schwarzenegger- Action- Kracher ab. Dieser richtet sich allerdings hauptsächlich an die Fans von jenem. Neutrale Filmseher könnten vor allem mit der arg unlogischen Story ein großes Problem haben.


Schwarzenegger spielt dabei den US-Marshal John Kruger welcher darauf spezialisiert ist unliebsame Zeugen verschwinden zu lassen und diesen eine neue Identität zu verschaffen.
Also er allerdings an den Fall der schönen Lee Cullen kommt werden seine Fähigkeit auf eine harte Probe gestellt hat es Kruger nun mit Verrätern in den eigenen Reihen zu tun.

Storytechnisch ist Eraser wie bereits erwähnt nichts besonders. Aus bekannten Vorsatzstücken zusammengesetzt und deshalb arg vorhersehbar. Dazu kommt das der Film wenig auf Logik setzt und auch auf Realismus sollte man lieber nicht achten. Das der Film trotzdem überzeugt liegt vor allem an den überzeugenden Action - Sequenzen. Diese sind knallig und abwechslungsreich inszeniert. Allerdings leidet der Film mitunter an den eher schwachen Spezialeffekten. Dafür sind die Waffen futuristisch und überzeugend konzipiert auch wenn man hier nicht nach Realismus fragen sollte bzw darauf achten sollte. Dazu hält Russel das Tempo des Filmes hoch.

Ein großer Pluspunkt sind immerhin noch die Darsteller. Schwarzenegger überzeugt mit Charisma und Präsenz während James Caan überzeugend den Bösewicht gibt.

Unter dem Strich bleibt ein guter und überzeugender Schwarzenegger Kracher der von mir als Fan knappe 8 Punkte bekommt.

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