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5

Vieles von dem, was später fester Bestandteil der starren Formeln der Teenie-Slasher werden sollte, wird hier erstmals erprobt. Blöd nur, dass das, was wir heute als uralte Klischees betrachten und seinerzeit noch relativ frisches Ideengut war, dem Thriller dann doch letztlich eher schadet als nützt, Innovation anno 1971 hin oder her. Man weiß einfach andauernd, was als nächstes passieren wird. Das liegt auch daran, dass die wenigen Schockmomente zusätzlich schon von weitem telegrafiert werden. Als äußerst zwiespältig erweist sich auch das zugegebenermaßen intensive Spiel des Psychopathendarstellers, das oft mehr albern als unheimlich wirkt, wodurch die Bedrohung im letzten Akt viel von ihrer potentiellen Wirkung einbüßt. Sehr angenehm ist dagegen die hübsche Susan George als süße Babysitterin, die mutig über sich selbst hinaus wächst und ganz dem klassischen Bild der Scream Queen entspricht.

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