MIMIK - das ist STARSHIP TROOPERS in der New Yorker Kanalisation.
Der mexikanische Regisseur Guillermo Del Toro (später: HELLBOY, PANS LABYRINTH) feierte mit diesem Horrorfilm über mutierte Küchenschaben seinen Einstand in Hollywood, wenngleich einen nicht sonderlich glorreichen. So bietet MIMIK zwar schön finstere Optik in zwielichtigen Katakomben und düsteren U-Bahn-Schächten, ferner schön schleimige Riesen-Krabbelviecher, aber leider keine sehr trickreiche Story. Die Schaben sind in der Lage menschliche Gesichter zu imitieren - das grenzt an albernen Quatsch. Der Film stellt nicht einmal im Tier- bzw. Insektenhorror-Bereich eine wahre Reverenz dar, siehe die weitaus unterhaltsameren ARACHNOPHOBIA und C2 - KILLERINSEKT. Dennoch wird Del Toros ganz eigener Stil schon gut erkennbar, den er in seinen späteren Werken aber noch perfektionieren sollte.
In der Hauptrolle krackselt hier Mira Sorvino (GELIEBTE APHRODITE, REPLACEMENT KILLERS) in den New Yorker Untergrund, um den gemeinen Blattae Orientalis den Kampf anzusagen.
Fazit:
Mäßiger Horror. Das Del-Toro-Flair reißt aber einiges raus.