Die Abenteuer des jungen Indiana Jones ist eine US-amerikanische Fernsehserie nach einer Idee von George Lucas. In 40 mehrheitlich abgeschlossenen Folgen werden Abenteuer aus der Jugendzeit des fiktiven Archäologen Dr. Henry Jones, Jr., dem Protagonisten der Indiana-Jones-Filmtetralogie und diverser Computerspiele, erzählt. Die Episodenhandlung erstreckt sich über einen Zeitraum von 1908 bis 1920 und der junge Henry trifft in einzelnen Folgen auf historische Persönlichkeiten der Zeitgeschichte: So gibt es Begegnungen mit Albert Schweitzer, Sigmund Freud und dem „Roten Baron“ Manfred von Richthofen.
Es ist irgendwie immer eine Krux, wenn sich Produzenten einer beliebten Figur annehmen und diese für das jüngere Publikum neu mit einem jugendlicheren Protagonisten auflegen. Das hat schon mit Superman/Superboy nicht wirklich doll funktioniert und auch in den Spielfilmen war es nie der beste Schachzug den Sohn des Helden an seine Seite zu stellen, wie in Mumie 2, Die Hard 5 oder sogar bei Indiana Jones selbst auf der Suche nach dem Kristallschädel.
Immerhin kann man aber durch diese Serie einiges für die Geschichtskunde lernen, den jung Indy treibt sich doch auf der ganzen Welt herum und in dem Zeitraum von über 10 Jahren über die sich die Handlung erstreckt., wird doch einiges geboten. Das geht über die mexikanische Revolution bis hin zum Eintritt in der belgischen Armee während des ersten Weltkrieges. Oftmals ist auch Daddy mit am Start und beide liefern sich wüste Abenteuer auf allen Kontinenten.
Wirklich erfolgreich war Indy Light aber nie. Gerade mal etwas über zwei Staffeln wurden produziert, dan verschwand die Reihe wieder in der Versenkung. Mir persönlich war aber auch Sean Patrick Flanery zu bübchenhaft, um glaubwürdig den zukünftigen Geschichtsprofessor mit Hut und Peitsche zu verkörpern. Im Vergleich mit Harrison Ford würde aber so ziemlich jeder Jungdarsteller blaß wirken. Trotz der oft aufwendigen Produktion ist mir zumindest die Spielfilmvariante deutlich lieber.
5/10