Charlie ist ein Trunkenbold und befindet sich zur Kur an einem Badeort. Selbst bei der Ankunft im Kurhotel, hat Charlie aufgrund seiner Angetrunkenheit Probleme beim Einchecken. Auch bringt er einige andere Kurgäste damit durcheinander.
Auf der Charlie Chaplin Kompilation, zusammen mit Shanghaied und the Count, ist the Cure sicher das Highlight der Zusammenstellung. Wie oft sieht man denn den kleinen Tramp mal als Vollalkie und auch Zigaretten paffend, der torkelnd das ganze Kurgelände auf den Kopf stellt und feststellen muß, das im besoffenen Zustand die typische Drehtür nicht gerade ein Freund darstellt.
Es ist einfach spaßig, wenn sich Booze-Charlie ständig aus seinem Riesenkoffer voller Alkoholika bedient, den griechisch-römisch orientierten Masseur zur Verzweiflung treibt und natürlich konsequent das berühmte Heilwasser meidet, wie der Teufel das Weihwasser. Ehrensache natürlich, das am Ende völlig betüdelt sind als der Alk in der berühmten Kurquelle landet und selbst die gestrengen älteren Damen ihre Hemmungen abgeben.
Obwohl ich finde das sich Chaplins Humorverständnis nicht mehr so ganz mit der Neuzeit deckt, gibt es in diesem 23minütigen Kurzfilm einige wirklich lustige Momente. Natürlich sind aufgrund des Stummfilmcharakters weiterhin Gestik, falsche Bärte und Overacting Trumpf, aber als Zwischenmahlzeit ist der Short absolut geeignet.
7/10