Harry Potter und der Gefangene von Askaban bedeutet das dritte Jahr für den Titelgebenden Nachwuchs Zauberer in Hogwarts. Dabei ist der Film des Mexikaners Alfonso Cuarón der wohl düsterte Ausflug in die Welt der gleichnamige Buchreihe bzw deren englischen Autorin Joanne K. Rowling.
Der Film beginnt mit dem Besuch der fiesen Tante Magda, der Schwester von Vernon Dursley, die Harry nicht leiden kann. Als Magda unentwegt über Harrys verstorbene Eltern herzieht, belegt Harry sie unbeabsichtigt mit einem Zauber, durch den sie sich zu einem riesigen Ballon aufbläst und davonfliegt. Daraufhin flieht Harry mit seinen Sachen hastig aus dem Haus. Er wird anschließend vom Fahrenden Ritter, einem mobilen Zufluchtsort für gestrandete Hexen und Zauberer, aufgegriffen und in einer rasanten Fahrt nach London zum Tropfenden Kessel gebracht. Auf der Fahrt hört Harry erstmals vom Entkommen des Gefangenen Sirius Black aus dem Zauberergefängnis Askaban. Im Tropfenden Kessel wird Harry bereits vom Zaubereiminister Cornelius Fudge erwartet, der ihn darüber informiert, dass sein Malheur wieder rückgängig gemacht wurde. Obwohl minderjährigen Schülern untersagt ist, außerhalb von Hogwarts zu zaubern und ein Verstoß gegen diese Regel einen Schulverweis bedeuten kann, darf Harry nach Hogwarts zurückkehren. Fudge übergibt ihm die Schulbücher für das nächste Schuljahr. Am nächsten Tag treffen Harrys Freunde Hermine und Ron mit dessen Familie im Tropfenden Kessel ein. Von Rons Vater, Arthur Weasley, erfährt Harry, dass Sirius Black immer noch ein überzeugter Diener von Lord Voldemort und nach seiner Flucht auf Rache an Harry für dessen Sturz aus sei....
Wie im keinem anderen Film der Reihe kann man einen starken Horror Touch kaum abstreiten. Vor allem der Auftritt der Dementoren fällt ordentlich gruselig aus und macht deutlich das Harry Potter erwachsen wird und damit auch das Publikum gezwungenermaßen. Zudem überzeugt der dritte Potter Film mit seiner Besetzung inklusive entsprechenden Schauspielerleistungen, gelungen Effekten sowie seiner Atmosphäre bzw Dramaturgie.
Kürzungen gegenüber der Buchvorlage sind, wie schon in den Vorgängern, zwar vorhanden und teils deutlich zu merken, dennoch muss man den Regisseur und sein Team zu Gute halten das tatsächlich gelingt den Kern des dritten Potter Romanes auf die Leinwand zu transportieren.
So gibt das zum Schluss im ganzen 9 Punkte.