Review

Das ist ein richtig netter Film, der nicht wirklich wehtut, ideal wenn man es sich am Sonntagnachmittag gemütlich machen will.

Ein schwuler Pakistanie lebt glücklich mit seinem Freund in London, als kurzfristig seine Mutter aus Kanada auftaucht, die natürlich von dem Leben ihres Sohnes keine Ahnung hat. Sie will ja nur, dass er ein "anständiges" Mädchen bekommt und er der Tradition entspricht. Es kommt, wie es bei solchen Filmen immer kommen muß, zu Verwechslungen und unausgesprochenen Wahrheiten. Der Sohn wird durch seinen unsichtbaren Freund Garry Grant (!!!) unterstützt, der ihm jede Menge an egoistischen Tips gibt.

Das Ganze ist mehr oder weniger nicht neu, das ist klar, aber es ist sehr sympatisch, wie an die Thematiken herangegangen wird. Jeder bekommt sein Fett weg, aber nicht mit der Holzhammer-Methode. Es sind so kleine Dinge, bei denen einem das Lachen im Halse stecken bleibt oder später ein Aha-Effekt eintritt. Man denkt, der Film sei einfach so heruntergedreht, aber oft werden Sachen so beiläufig erzählt, auf die später zurückgegriffen wird, sodass er doch feingliedriger ist, als vermutet.

Sehr angenehm ist auch der Humor, der mich mehr hat schnunzeln lassen, als alles andere. Schenkel-Klopfer sind hie nicht vorhanden.

Die Hauptdarsteller sind durchweg sympatisch und agieren, auch wenn eine Erklärung erst später folgt, nachvollziehbar.

Insgesamt geht der Film ans Herz, ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Ich habe mich bei dem Film einfach nur wohl gefühlt und ich bin gerade am Überlegen, ob meine Bewertung mit 7/10 nicht eigentlich zu gering ist.

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