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Nachdem die junge Laura bei einem Wettlauf der Schule stirbt, geht plötzlich ein maskierter Killer um, der einen nach dem anderen des Laufteams der Schule umbringt.


Tjaja, um ein paar Teenies ein schnelles Ableben zu bescheren, braucht es wahrlich nicht viel an Story. So auch in dieser 80er-Slasherperle.

Nach dem Tod von Laura taucht auch wenig später ihre ältere Schwester wieder in der Stadt auf. Aber diese ist nicht wegen einer Beerdigung da, was man ja vermuten könnte, nein, sie besucht den Abschlussball oder wie hier den Graduation Day. Ist ja auch ganz klar, denn wenn die kleine Schwester kurz vorm Abschluss stand und dann verstirbt, kann man ja trotzdem mal hingehen. Kleine Logiklöcher seien dem Film an dieser Stelle verziehen. Immerhin bekommt man hier kreative Morde zu Gesicht. Unter anderem wird hier ein Football, getunt mit einem Speer, zu einer tödlichen Waffe umfunktioniert, jemand kommt beim Stabhochsprung um, als dieser auf eine mit Speeren ausgefütterte Matratze fällt und es dürfen natürlich auch nicht die bekannten Kehlenschnitte sowie eine Enthauptungsszene ala “Freitag der 13.“ fehlen. Neben dem bekommt man hier noch teils schrullige Charaktere geboten, wie z.B. den Elvisverschnitt von Musiklehrer, der auch gerne mal mit den eigenen Schülerinnen rummacht, sowie “Blondie“ (ja die heißt im Film wirklich so) die Schulsekretärin.

Der Cast ist wie bei vielen dieser kleinen Werke eher unbekannt. Die nennenswertesten dürften hier Christopher George (Ein Zombie hing am Glockenseil), Carmen Argenziano (Das Grauen kommt um Zehn) und Linnea Quigley (Nightmare On Elm Street 4) sein.

Auch der Soundtrack, welcher sich aus schrillem Synthiegedudel zusammensetzt, ist schön 80er und bleibt im Ohr.

Abschließend sei zu sagen, dass dieser Film wohl nur etwas für die Hardcorefans des Genres ist und ganz bestimmt nichts für Mainstreamgucker.

6/10

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