Review

Nach den ganzen negativen Kritiken war ich schon skeptisch, was diesen Film angeht. Doch kann ich die schlechte Meinung nicht teilen.

Okay, Steven Seagal ist noch immer vollschlank und das Budget von 20 Mio $ ist nicht unbedingt in die Action geflossen. Doch schlecht ist "Out of reach" keinesfalls.

Aber der Reihe nach:

Die Story vom Waisenkind und dem guten Steven, der dem Mädchen zu Hilfe eilt ist nicht gerade der Hit. Erinnert fast an seine frührern Anflüge von Umweltschutz. Zu Beginn hat die Geschichte trotzdem mein Interesse geweckt. Nach 45 Minuten neigte sich das dann aber auch dem Ende. Zum Glück dauerte es dann nicht mehr lange und es gab ein wenig Action.

Außer ein paar Handgreiflichkeiten hat der Film bis dahin nichts weiter an Action zu bieten. Dass man für die Fights Cory Yuens Kumpel Yuen Tak engagiert hat, wunderte mich. Man merkts nämlich nicht (ich hätte die Kämpfe bestimmt auch so hinbekommen)!
Die Bordellschießerei macht dann wieder etwas Boden gut.
Dass im Finale mit Matt Schulze nicht mehr abgeht, ist allerdings schade. Da hat der Film viel Potential verschenkt!

Positiv ist bei "Out of reach" vor allem die Optik. Im Gegensatz zum ebefalls in Polen gedrehten "Out for a kill", hat man hier die schönen Seiten von Warschau hervorgehoben.
Weiterhin positiv: Langweilig wird der Film trotz Actionmangel auch nicht wirklich. Irgend etwas passiert immer.

Fazit: Durchschnittlich. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. 5/10 Punkten.

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