„Projekt Theresa“ ist ein unterhaltsamer Kurzfilm,der handwerklich sauber und präzise in Szene gesetzt wurde.
Die Nonne Theresa wird in einer Kapelle gelyncht.Drei Wochen später erkundigen sich zwei
Typen beim Friedhofsgärtner was da vor sich gegangen sei.Sie werden zur Kapelle geschickt,wo sie ihr blaues,bzw. hellgrünes Wunder erleben.
Die Leute von „Nuckleduster Productions“haben mal wieder bewiesen,dass sie in der Lage sind,unter Amateurbedingungen einen optisch ansprechenden Kurzfilm zu erstellen.
Die Kameraarbeit ist erstklassig und handwerklich gekonnt vielfältig.
Schon allein dadurch unterscheidet sich dieser kurze Beitrag von einigen anderen seiner Art.
Die „Schauspieler“sind gut besetzt und sichtlich bemüht,vor allem aufgrund des schweitzer Dialektes deutlich zu sprechen.Besonders die Verkörperung von Theresa ist für Freunde des sarkastischen Humors gut gelungen.
Die Effekte sind ansprechend eingesetzt worden und wirken keineswegs unecht,da muß man eben so hinnehmen,dass es sich bei der hellgrünen Gallenflüssigkeit um Säure handelt.
Der nekrophil veranlagte Friedhofsgärtner sorgt so nebenher noch für ein leichtes Schmunzeln,wodurch sich der Streifen dann doch nicht so ganz ernst nimmt.
7 von 10 Punkten