Im Grunde hat JasonCane in seinem Kurzkommentar schon sehr passend alles zu diesem Machwerk gesagt.
Ich finde allerdings, dass er etwas zu gnädig mit diesem Schund umgeht, die 5.4 Punkte allgemeiner Bewertung sind ohnehin lächerlich.
Ich liebe Charles Bronson Filme, unter anderem auch den tollen Nevada Pass oder Rivalen unter roter Sonne.
Mit diesen grossartigen Klassikern hat dieses Machwerk nur die Anwesenheit von Charles Bronson gemein. Doch der bleibt blass und uninteressant, so wie auch Lee Marvin. Dennoch sind die beiden Stars das einzig Erwähnenswerte.
Der Rest ist zusammengeschnippelter Unfug, wie man ihn sonst wohl noch nie im Genre gesehen hat. Es existiert gar keine wirklich konsistente Handlung und keine Schauspielerei, sonern wirres Rumgehampel, begleitet von schlechten Dialogen und einer unsäglich schlechten Kameraarbeit. Manche Szenen sind unfreiwillig komisch, wie etwa das Springen in den See mit Pferden, das eher an ein ungeschicktes Herunterfallen erinnert. Da das Ganze wohl nur zusammengeschusterte Szenen, anstatt selbstgedrehtes Filmmaterial ist, verwundert so ein Ergebnis dann auch nicht.
Schon die Anfangsszene ist irgendwie seltsam und der Darsteller des Stiefvaters einfach nur grottenschlecht. Bereits hier wird klar, die Dialoge und erst recht die deutschen Sprecher machen es nicht besser.
Wer einen vernünftigen Western erwartet wird hier enttäuscht, doch wer Trash mag ebenfalls, denn dafür nimmt sich dieser Langweiler viel zu ernst und will sich als richtigen Film verkaufen. Absurd !
Das Ding ist reine Zeitverschwendung, auch oder gerade für Fans der beiden Hauptdarsteller.