Der Western Yukon sticht aus den zig Filmen, in denen Charles Bronson zu dieser Zeit mitgespielt hatte, deutlich heraus. Er spielt einen wortkargen Einzelgänger (die Rolle ist ihm wie auf den Leib geschrieben), der sich eine neue Existenz in der Wildnis aufbauen will, aber durch ein Missverständnis von dem örtlichen Sherif (Lee Marvin) und seiner Truppe gejagt wird. Bronson ist natürlich nicht der Typ, der sich einfach ergibt, und rüstet, nach einigen friedlichen Versuchen, zur gewaltsamen Gegenwehr. Das ganze endet dann in einer brutalen Jagd durch die verschneiten Berge.
Der Film ist sehr hart und rauh und passt sich damit perfekt der Umgebung an, in der er spielt. Die Western-übliche Schwarz-weiß Malerei wird dem Zuschauer gott sei Dank erspart, denn nicht nur der Sherif bekommt ab und zu Gewissensbisse über sein Tun. Auch machen viele kleine Details, wie das Diskutieren über den Namen von einem Mitglied der Jäger, den Film sehr sehenswert.
Im Endeffekt kann man sagen, dass Yukon ein untypischer, harter Spätwestern ist, der nicht nur Charles Bronson Fans interessieren dürfte.
8/10