Snowy White, der beste Kämpfer der Welt, ist im Besitzt des magischen Schwertes der 13 Monde. Dies macht ihn zu einem der besten Kämpfer. Zusammen mit seinem Kumpel Flintstone, der ihm einmal das Leben rettete, ziehen sie gemeinsam durchs Land. Auf einmal bekommt Snowy eine Kampfherausforderung von Eagle, einem Kämpfer, welchem er vor sieben Jahren bei einem Duell den linken Arm abgetrennt hat. Und auch Eagle bekommt eine Herausforderung von Snowy, doch beide werden von einem Hintermann in eine Falle gelockt.
Au Backe, ich dachte ja die Eastern Klopper aus Hong Kong der 70er und 80er wären zumeist reine Trashgranaten, aber die südlichen Nachbarn aus Taiwan scheinen da noch einen ordentlichen Tacken konfuser drauf zu sein. Auf meiner Sammel DVD hieß der Streifen Ninja Samurai, der ja aus Prinzip schon dämlich ist, aber wenn man am Ende konstatieren muß, das weder Ninjas noch Samurais in der Handlung vorkommen, wird's doch unfreiwillig komisch. Apropos komisch der größte Lacher kommt gleich zu Beginn bei den Credits, wenn sich der seltsame Hobel als "Ninja Samaurai" vorstellt (na, wer findet den orthographischen Fauxpas).
Wer hier bei der völlig verqueren Handlung auch nur annähernd den Durchblick behält, gehört eine Ehrenmedaille in Form der taiwanische Insel am Band verliehen. Das schlechte Bild, die hektischen Cuts und das ein Asiate meistens genau so aussieht wie der andere, lasen das ganze zu einem fröhlichen Ratespiel verkommen. Dazu kommen noch Vampire, lächerliche Frauenverkleidungen, falsche Zähne für die sich sogar ein Neandertaler schämen würde und völlig lächerliche englische Namen (besonders Flintstone und Moonshine sind für anglophile echte Brüller).
Verwirrend auch die Vielzahl der Personen und Ereignisse. Da duellieren sich mal zwei, keiner weiß wieso. Eagle ist auch mal Freund oder Feind von Snowy, auch wenn er aufgrund seiner entführten Schwester den Mordauftrag an ihm bekommen hat. Es macht einfach kaum etwas einen Sinn. So etwa nach 30 Minuten hab ich jeden Versuch aufgegeben dieser Handlung zu folgen oder wenigstens etwas logisches abzugewinnen. Dummerweise reißen auch die Fights wenig raus. Die Schwertfuchtelei ist maximal Durchschnittskost, aber davon gibt es wenigstens reichlich.
Man muß insgesamt Joseph Lai um Entschuldigung bitten, dessen Werke auch alles andere als logisch aufgebaut sind, aber gegen diesen organisierten Wahnsinn wie vorbildliche Muster an Rationalität aussehen. Mit ein paar Kumpels und Bier kann der Zirkus durchaus Laune machen, aber allein und nüchtern (wie ich gestern dummerweise) sind das verdammt lange 90 Minuten.
5/10