Robur fliegt mit einer Art unbesiegbarem Superzeppelin durch die Gegend und führt seinen Privatkrieg gegen alles Militärische, um Krieg endgültig von der Erde zu vebannen. Er entführt einen Waffenfabrikanten und seine Mannschaft, die ihm in die Quere kommen und begründet damit sein Scheitern.
Der Film ist ein Ausflug in die gute alte Science Fiction Zeit der fünfziger und schziger Jahre. Mit Charles Bronson und Vincent Price sind sogar bekannte Darsteller am Start, die zwar nicht ihr ganzes thespisches Können ausspielen, aber es ist einfach interessant wie Paul Kersey in Jung aussieht und den guten Vincent hab ich auch noch nie mit Vollbart gesehen. Die Story des Films stammt von der Vorlage Jules Verne´s und ist im wesentlichen eine 1zu1 Adaption der 20000 Meilen unter dem Meer Geschichte, mit dem einzigen Unterschied, das die Geschehnisse oberhalb der Wasseroberfläche spielen, selbst die Message ist ähnlich pazifistisch. Das es sich bei Robur um eine selbst für damalige Zeiten sehr preiswerte Produktion handelt erkennt man gleich an der Tricktechnik. Viel wird über Studioaufnahmen vor einer einfachen Leinwand gedreht, während die Aufnahmen des Flugschiffes durch einfache Modellaufnahmen dargestellt werden. Abzüge in der B-Note gibts ebenfalls dafür, das die aufwendigen Massenszenen mal eben aus dem Film die vier Ferdern geklaut wurden (hatte hier etwa Roger Corman seine Finger drin?).
Mir hat der Streifen insgesamt ganz gut gefallen, obwohl die Story nur raubkopiert wurde (copyright hat Captain Nemo), bleibt dennoch ein unterhaltsamer Trip in die Old School Abenteuerfilmzeit. Wer mal seine nostalgischen fünf Minuten hat kann getrost zugreifen.
6/10