Review

Freitag der 13. - Review

Ein Film der einen großen Kultstatus unter Splatterfans genießt, ob er dem gerecht wird steht hier:

Story:
Für damalige Verhältnisse war die Story relativ frisch und neu, heutzutage hingegen scheint sie schon Hunderte Male aufgewärmt. Also läuft die "Story" nach Schema F ab: Verrückter Mörder tötet halbnackte, kiffende Teenies in Feriencamp.

Darsteller:
Autsch! Was sich da Darsteller nennt, ist wirklich das Allerletzte, selbst für einen Teenie-Slasher. Außer Kevin Bacon hat es keiner der Darstellerriege bis heute zu was gebracht, zurecht! Manche Szenen wirken durch die Darsteller unfreiwillig komisch. Alles in allem sind in diesem Film nur absolute Laiendarsteller vertreten und somit sind hier keinerlei Leistungen zu würdigen.

Kameraarbeit:
Die Kameraarbeit des Films ist einfach nur schlecht, viele Passagen scheinen mit einer Handkamera gefilmt worden zu sein und sind deshalb stark verwackelt. An dem Budget scheint es nicht gelegen zu haben, man denke mal an die Kameraarbeit von Tanz der Teufel.

Musik:
Man merkt, dass nicht viel Geld für die Musik übrig blieb und deswegen wirkt die musikalische Untermalung oft ziemlich billig. Dennoch ist die Musik recht treffend gewählt und hat bis heute in den Friday-Movies überlebt.

Atmosphäre:
Wer schon ein paar Schlitzer-Filme gesehen hat, der wird sich hier kaum fürchten, da die Spannungs-Momente sehr hervorsehbar und keineswegs neu sind. Das der Großteil des Films in Dunkelheit stattfindet, kann die Spannung gerade noch so auf ein Mittelmaß retten. Was die Splatter-Effekte angeht, gibt es ein paar nette Szenen zu sehen, aber wer viel von dem Film gehört hat, wird sicher enttäuscht sein, da die Härte sich eigentlich in Grenzen hält.

Fazit:
Freitag der 13. wird leider zu Unrecht so hoch gehandelt. Die Darsteller sind miserabel, die musikalische Untermalung ist gerade noch Mittelmaß und die Kameraarbeit ist grottig. Wer Horrorfilmfan ist, wird hier keinerlei Überraschungen erleben. Der Film wird seinem Ruf leider nicht gerecht und dürfte selbst für Splattefans eine herbe Enttäuschung sein, da es nur wenig rote Farbe zu sehen gibt. Freitag der 13. hat zwar manchmal seine spannenden Momente aber sollte nicht in höchsten Tönen gelobt werden, da er in keinerlei Hinsicht überzeugen kann.

5/10 Punkte

Details
Ähnliche Filme