Review

Ein kleiner Klassiker im Slasher-Genre und Auftakt zur schier unsterblichen Reihe.

Alice (Adrienne King) und ihre Freunde wollen zusammen mit ein paar Betreuern das Feriencamp Crystal Lake für die Wiedereröffnung vorbereiten. Damals wurde die Bude dicht gemacht, nachdem ein kleiner Junge im See ertrank. Doch irgendwie scheint ein Fluch auf Camp Crystal Lake zu liegen, denn sowohl die Betreuer als auch Alices Freunde werden nach und nach brutal ermordet ...

Der einzige Film der Reihe ohne Jason! Hier mordet jemand anderes; soviel sei an dieser Stelle gesagt. Wer noch nichts von „Freitag der 13te" gehört hat, wird trotzdem wenig überrascht sein, da nach diesem großen Erfolg unzählige ähnlich gelagerte Thriller mit vergleichbaren Auflösungen entstanden.

Regisseur Sean Cunningham versteht es, viel Spannung aufzubauen und eine Gänsehaut-Atmosphäre zu erzeugen. Den Killer selbst hält er dem Zuschauer bis zum Ende vor.

Die Morde sind fast alle von ordentlicher Härte. Zwar ist man heute mehr gewohnt, doch in Anbetracht der Zeit geht es recht blutig zu. Besonders Kevin Bacons Tod ist klasse!

Seine größte Schwäche offenbart der Film beim Showdown. Hatten alle Opfer so gut wie nichts gegen ihren Mörder auszurichten, erscheint Alice äußert wehrhaft und der Killer vergleichsweise unbeholfen. So schleicht sich vermeidbare unfreiwillige Komik in den Streifen, die die Spannung leicht senkt.

Fazit:
Billig gemacht, aber von enormer Spannung. „Freitag der 13te" stellte die Weichen für Kinoschlager wie „Scream" und gehört - trotz albernem Finale - durchaus zu den Highlights der gesamten Reihe! Die meisten Fortsetzungen waren um einiges schwächer! 8/10 Punkten.

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