Wäre Cunninghams kleiner, preiswerter und naiver Prototyp eines Teenie-Slashers seinerzeit nicht so reißerisch beworben worden („Der schrecklichste Film aller Zeiten!“), dann wäre ihm nie so viel Aufmerksamkeit und Erfolg zuteil geworden, wahrscheinlich hätte keine solche Flut von Plagiaten die Leinwände gestürmt und wir wären heute um die vielleicht größte Ikone des modernen Horrorfilms und eine verdammt unterhaltsame Filmreihe ärmer.
Das Original von 1980 ist jedoch nicht einmal annähernd so hart und spannend, wie uns einige Publikationen weismachen wollen. Auch Cunninghams Regie ist bestenfalls mäßig und zweckdienlich. Auf der Habensseite befinden sich aber Tom Savinis grandiose FX, Manfredinis stimmungsvoller Score und der Auftritt eines noch jungen Kevin Bacon.
Nicht wirklich ein Meilenstein, aber kann man sich immer mal wieder ansehen. Die Sequels gefallen mir aber besser.
6 von 10.