In einem Ferien-Camp werden mehrere Teenager ermordet.
Ich hätte gern mehr zusammengefasst, aber mehr Handlung hat der Film wirklich nicht. Die Story ist eine Katastrophe und könnte flacher, niveauloser und klischeehafter gar nicht sein. Es gibt kaum Handlungsstränge neben den Morden, außer natürlich die verschiedenen Beziehungsverhältnisse zwischen den Teenagern.
Die Umsetzung ist ebenfalls schwach. Atmosphäre gibt es aufgrund der schwachen Filmmusik und Kulisse kaum, wodurch der Film keine Spannung aufbauen kann. Der Mittelteil ist blutig, aber langweilig. Die Auflösung am Ende ist ebenfalls dämlich, so wurden die Morde von einer Mutter begangen, deren Kind im Feriencamp gestorben ist. Der lächerliche Versuch am Ende durch die psychotischen Schübe der Mörderin doch noch einmal Spannung aufzubauen ist lächerlich und wirkt sogar ungewollt amüsant.
2 Jahre nach John Carpenters "Halloween" ist dies also der Versuch, durch einen weiteren Slasher-Film viel Geld zu machen. Allerdings ist der Film klar von Halloween übernommen und damit sehr vorhersehbar. Damals hatte er vielleicht noch einen Ansatz von Spannung, doch in heutigen Zeiten, wo jeder schon bestimmt 50 ähnliche Filme gesehen hat, ist der Reiz von Freitag, der 13. endgültig verloren gegangen.
Die Beziehungen zwischen den Teenagern sind ebenfalls sehr schwach dargestellt und laufen immer darauf hinaus, dass irgendjemand sich ausziehen muss, da der Film hier ganz klar versucht, durch nackte Haut über die schwächen im Drehbuch hinweg zu täuschen. Immerhin sind die Splatter-Szenen akzeptabel, wenigstens in dieser Hinsicht ist Freitag, der 13. ordentlich und sogar ein Vorläufer.
Die darstellerischen Leistungen sind, wie bei vielen billigen Horror-Streifen, sehr stümperhaft, wobei einige, natürlich auch Bacon, gerade noch akzeptabel sind. Immerhin ist es der erste Film von Kevin Bacon, der ohne den Film vielleicht nicht entdeckt worden wäre.
Zusammenfassend ist Freitag, der 13. ein billiger Horror-Film mit schwacher Story und mittelmäßigen Darstellern, dem es nicht einmal gelingt Spannung aufzubauen.