Ein Klassiker des Slasher-Genres, der dieses um das Backwood-Szenario und die ruppige Bodycount-Mentalität bereicherte. Im Gegensatz zum Suspense-Vorbild "Halloween" wird hier eher auf kurze Schocks und grantige FX von Altmeister Savini gesetzt, die sich aber echt sehen lassen können und "Freitag, der 13.te" überaus unterhaltsam gestalten. Allerdings gibt´s es auch bisweilen arg viel Leerlauf und man vermisst doch die Präsenz Jasons, weshalb dieser Erstling keineswegs der beste Teil der Reihe ist - ich tendiere da eher zu Teil 3, der schließlich den gewohnten Eishockeymasken-Jason einführte. Überhaupt kann man hier mal ganz abgesehen von Stellung im Fankreis und Einfluss auf das Genre lediglich von einem guten, aber nicht herausragendem Horrorfilm sprechen. Da fragt man sich doch manchmal, ob "Freitag, der 13.te" ohne die ganzen Fortsetzungen heute immer noch einen solchen Kultstatus genießen würde. Dennoch: dass man ihn mal gesehen haben muss, steht natürlich völlig ausser Frage.