Inhalt:
Ein paar Jugendliche kommen im Camp Crystal Lake zusammen, um dieses zu renovieren und wiederzueröffnen.
Die Köchin wird auf dem Weg dorthin von den Einwohnern gewarnt, da ein Fluch über dem Camp liegen soll. Diesen Fluch bekommt sie am eigenen Leib in Form eines Messers, welches ihre Kehle durchtrennt, zu spüren.
Die übrigen Teenager machen sich an die Arbeit im Camp und verbringen nach einem Intermezzo mit einer Schlange, einem Polizisten und einem Propheten die gewittrige Nacht dort.
Der Fluch in der Gestalt eines Serienkillers lässt einer/einem nach der/dem anderen den Löffel abgeben.
Kritik:
Dieser Film ist neben Halloween der Slasherklassiker schlechthin. Jeder (selbst der Nichthorrorfilmkundige) hat den Namen Jason schon mal gehört und/oder verbindet den Namen mit einem Killer mit Eishockeymaske.
Den Jason Voorhees gibt es in dieser Form (ich hoffe ich verrate nicht zuviel [aber nach "Scream" dürfte auch der letzte Bescheid wissen]) im ersten Teil allerdings noch nicht.
Der Film lebt vor allem von seiner unheimlichen und spannenden Atmosphäre, die unter anderem durch die überragende Musik erzeugt wird. Es wird überhaupt im ersten Teil mehr auf Atmosphäre gesetzt als auf blutige Effekte. Die wenigen, wohldosierten Effekte von Tom Savini kommen gut rüber und unterstützen die Spannung. Der Kehlenschnitt beim ersten Opfer und der von hinten durch die Kehle von Kevin Bacon getriebene Speer gehört hierbei zu den Höhepunkten.
Das Ende wartet dann mit einer gelungenen Auflösung (Täter und Motiv) auf und zeigt, dass der erste Teil der Reihe noch Wert auf Handlung gelegt hat (bei den nachfolgenden Teilen geht es hauptsächlich um die Morde, die durch eine Pseudohandlung miteinander verbunden werden).
Ein Muss!