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Freitag der 13 oder „Der Fluch des Sean S. Cunningham“.

Da hat man den Salat. Man will mal eben schnell einen billigen Film runterkurbeln um ein wenig Geld zu machen und plötzlich wird dieses Filmchen zu einem Ereignis, das einen Hype (Slashemovies) vollends zum explodieren bringt. Cunningham wird immer „Mr Friday 13th“ bleiben, egal wie sehr er sich wehrt.

Die Story von Freitag der 13 ist schnell erklärt. Ein Haufen Teenies wollen ein Camp auf Vordermann bringen, doch bevor sie fertig sind wird einer nach dem anderen massakriert.

Tja... hier haben wir also diesen ersten Teil der berühmten Gewaltfilmserie „Freitag der 13 Teil 1 – xy“. Und Gewalt ist ein gutes Stichwort, denn diese wird hier um einiges deutlicher als im „großen Bruder“ Halloween dargestellt. Mit ihrer Hilfe versucht man über gewisse Mängel hinwegzutäuschen. Vor allem die verdammt dünne Story fällt wohl jedem Betrachter auf, aber das ist halt so bei den Slasherfilmen.
Es kommt ja nicht auf die Story an, sondern vor allem auf die Morde. In dieser Beziehung kann der Film punkten. Hier gibt es einiges zu bestaunen: Ein Beil im Kopf, einen von einem Pfeil durchstochenen Hals, Messermorde und noch so einiges.
Wenn dann zu den Morden noch Spannung hinzukommt ist der Spaß kaum zu bremsen. Leider tritt Freitag 1 diesbezüglich leicht auf die Bremse, denn Spannung sucht man hier größtenteils vergebens. Lediglich der Schlusskampf war meinem Erachten nach spannend.

Fazit:
Spannung gibt es nicht allzu viel, gute Schauspieler bekommt man auch nicht geboten, aber trotzdem macht Freitag immer wieder Spaß. Außerdem kann man diese Reihe nicht mit den Maßstäben „normaler“ Filme messen.
8 von 10 Punkten

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